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Behandlungen und Kurse

 
 
Das Innere Kind

 

Das Kind in uns

Ein verwundetes inneres Kind verstöhrt dein Leben

Das innere Kind und deine Beziehungen

Dem Intellekt vorbei

 

Das innere Kind ist ein von John Bradshaw geprägter Begriff und bezeichnet,
im Zusammenhang mit dessen Theorie der dysfunktionalen Familie, den kindlichen Zustand vor den pathologischen Auswirkungen der Familieneinheit. In diesem ursprünglichen Sinn ist der Begriff neutral aufzufassen. Er kann geistesgeschichtlich dem Funktionalismus zugeordnet werden, da Bradshaw die Familie als funktionale Notwendigkeit betrachtet und diese seines Erachtens nur in dysfunktionaler Form eine pathologische Auswirkung auf das innere Kind hat.

In der psychoanalytischen Tradition kann der Begriff mit dem göttlichen Kind Carl Gustav Jungs verglichen werden. Überhaupt speist die psychoanalytische Sichtweise den Begriff mit kritischem Potenzial, wobei er hier die Überbleibsel der subjektiv empfundenen Unschuld des Kindes meint und die Reste einer kindlichen Weltanschauung im Kopfe des Erwachsenen beschreibt.
Das innere Kind wird in der Praxis häufig durch weitere, innere fiktive "Figuren" wie dem inneren Regisseur, auch innerer Erwachsener genannt, und dem innerern Manager ergänzt. Die drei Instanzen sollen sich gegenseitig ergänzen, der Regisseur/innere Erwachsene steht dabei für die Entscheidungsebene, den Mittler, der den spontanen Impulsen des inneren Kindes sowie den sehr kopflastigen Entscheidungen des Managers eine für die Situation angemessene Entscheidung entgegenstellen soll.

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Das Kind in uns

Was ist das „Innere Kind“? – Wir sind doch erwachsen, was soll das mit dem „Inneren Kind“?
Bei unserer Geburt sind wir noch unser „Inneres Kind“, der Kern unseres Wesens. Wir alle haben bereits als Baby und später als Kleinkind viele innere Verletzungen erfahren, jeder von uns.
Viele von uns sind in einer mangelhaft funktionierenden Familie aufgewachsen. Deine Eltern hatten vielleicht ihre eigenen Schwierigkeiten mit persönlichen Problemen umzugehen und waren darum nicht imstande, dir die spezielle Fürsorge, Aufmerksamkeit und Liebe zu geben, die du benötigst hättest. Als Eltern konnten sie dich vielleicht nicht genug lieb haben und/oder deine einzigartigen Art genügend unterstützen. Du musstest vielleicht eine gewisse Rolle spielen und/oder das ausgleichen, was dein Vater und deine Mutter sich gegenseitig nicht geben konnten.
Das sind Formen von emotionalem Missbrauch oder Verwahrlosung, die zu den " normalen" Umständen, in denen die meisten von uns aufwachsen, zählen. Umstände die, auch in milder Form, auf die Dauer traumatisch sind. Wir sind als Kinder dadurch emotional und im Verhalten "eingefroren". Du kannst das bemerken, wenn Du in Situationen, die ähnlich denen sind, die du als Kleinkind erlebt hast, emotional plötzlich wie ein(e) 5jährige(r) reagierst. In so einem Moment reagierst du nicht mehr aus dem Erwachsenenbewusstsein, sondern aus dem des verletzten Kindes.

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Ein verwundetes inneres Kind verstöhrt dein Leben

Der Begriff "inneres Kind" steht für die unverarbeiteten, nicht ausgelebten Emotionen aus unseren ersten Lebensjahren. Es steht für die grundlegenden Aspekte von unserem Dasein, so wie z.B. Vertrauen, Unschuld, Liebe und der natürliche Energiestrom, die in den ersten Jahren unseres Lebens beschädigt und/oder unterdrückt wurden. Neben angenehmen Erfahrungen haben wir auch schmerzhafte Erfahrungen miterlebt. Oder Erfahrungen die zu bedrohend waren um sie zu verarbeiten. So klein wie wir auch waren, wir haben uns doch in solchen Situationen Überzeugungen angenommen über das Leben, über unser Leben. Überzeugungen wie z.B. "Ich bin hier nicht erwünscht", "ich muss immer alles allein machen", "ich bin schuld", oder "ich bin nicht gut genug", "ich bin dumm", "ich kann das nicht" oder "Menschen kann man nicht trauen", "niemand liebt mich".
Mit diesen oft negativen und eingrenzenden Überzeugungen probierten wir auf die eine oder andere Weise einen Schutzpanzer aufzubauen. So mussten wir nicht immer unsere Verletztheit fühlen. Als Kind konntest du vielleicht deine Emotionen und Verletzungen nicht äußern. Diese Emotionen haben sich im Lauf der Zeit an verschiedenen Stellen im Körper festgesetzt.
Z.B.: Wut - in den Beinen,
immer unter Druck stehen - in den Schultern
Imponier- und Machtsgehabe - in der Brust
Angst - in der Kehle
Traurigkeit - in den Augen
oder Scham - im Beckengebiet
Sie formen zusammen unseren Körperpanzer. Dadurch wurde der freie Energiestrom in unserem Körper blockiert. Dieser Schutzpanzer von damals half uns als Kind zu überleben.
In unserem Erwachsenenleben wirken sich diese begrenzten Überzeugungen im Unterbewusstsein immer noch aus und können unsere Belebung von der Wirklichkeit sehr stark verfärben. Diese negativen Überzeugungen bestimmen unbewusst wie offen oder geschlossen, wie frei oder unfrei wir sind bei der Arbeit und in unseren Beziehungen. Sie können uns gefangen halten in unseren alten, manchmal sehr ungesunden Gewohnheiten. Obwohl es uns meistens nicht so bewusst ist, leben wir als Menschen in zwei Belebungswelten. Einerseits leben wir in der Belebungswelt eines Erwachsenen, andererseits in der (meist verformten) Belebungswelt von dem Kind in uns.
So manche alltägliche Gefühle und/oder Gewohnheitsverhalten scheinen sehr normal zu sein, einfach weil sie immer oder sehr oft anwesend sind. Aber dennoch kosten sie viel Energie. Energie, die dir fehlt um du selbst zu sein oder herauszufinden, was du eigentlich wirklich bist und willst.
In welchem Maße dein Kind noch immer verletzt ist, zeigt sich an der Häufigkeit von Kontaktproblemen, Minderwertigkeitsgefühlen, Unzufriedenheit, Einsamkeit oder chronischer Wut gegen dich selbst oder anderen, unter der du leidest.

Was sind dieVerletzungen, die dazu führen, dass wir unser Inneres Kind in uns „verlieren“?
Hier folgt eine kurze Erklärung wie sehr diese Belebungswelt unser Erwachsenendasein beeinflusst und wie notwendig es ist, diese zu heilen und diesem inneren Kind zu einem festen Bestandteil zu machen, für dein vollkommenes Wohlbefinden.
Vielleicht erkennst du einige der folgenden Beispiele:

° du trägst deine Probleme ständig mit dir herum
° du hältst emotionale Ladungen fest
° du reagierst übertrieben auf Situationen die eigentlich harmlos sind
° Bedürfnis zu Wiederholungen
° Dinge oft oder immer persönlich nehmen
° starke Urteile haben
° das Gefühl haben in der Klemme zu sitzen
° nie zufrieden mit sich selbst
° das Gefühl, nicht ernst genommen zu werden
° Misstrauen gegen Menschen
° du willst dich isolieren, zurückziehen, unsichtbar werden
° redest oft mit dir selbst
° alle Verantwortlichkeiten auf sich nehmen
° du kannst nicht nein sagen
° du kannst nicht für dich selbst einstehen, aufkommen
° dich selbst unter druck setzten
° du verurteilst dich selbst
° du willst alles begreifen
° du fühlst dich nicht geliebt
° angst- und Panikanfälle

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Das innere Kind und deine Beziehungen

Beziehungen formen die Basis unseres Lebens. Wir sind aus einer Beziehung geboren und in Beziehungen
aufgewachsen. Dadurch wurden wir geformt, aber auch beschädigt. Wir nehmen unsere damaligen "Beziehungsvererbungen" in unsere heutigen Beziehungen mit Partner, Familie, Freunden, Bekannten und Kollegen mit. In den jetzigen Beziehungen funktionieren und reagieren wir oft aus diesen alten Erinnerungen heraus, dem inneren Kind von jetzt.
Beziehungen sind hervorragende Gebiete in denen wir hohe Erwartungen und Ängste haben können. Aus einem frühen Gefühl von vermissen von Liebe, Erfüllung oder Anerkennung kommt z.B. die Erwartung, dass der/die andere immer für dich da sein muss, das er/sie dich automatisch begreift und präzis weiß was du nötig hast.
Aber auch die Angst, dass der/die andere dich sowieso verlassen wird oder er/sie dir zu nahe kommt und du dabei verletzt werden könntest. Diese Erwartungen und Ängste können in deinen jetzigen Beziehungen eine Rolle spielen ohne dass du dir davon bewusst bist. Das führt z.B. zu tiefen Enttäuschungen, viel Streit miteinander oder das bewahrheiten deiner größten Ängste.
Du kannst schauen, wie dein inneres Kind sich in deinen Beziehungen sehen lässt. Wie haben z.B. frühere, unverarbeitete Kindheitserfahrungen zu Schamgefühlen, Gefühl von starker Zurückgezogenheit, Angst vor Intimität, Mangel an Selbstvertrauen und Unfreiheit geführt?

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Dem Intellekt vorbei

Inneres Kindtherapie ist eine von den meist einfachsten, direkten und zielsichersten Methoden um zu unseren ursprünglichsten Verletzungen zu kommen und diese zu heilen. Inneres Kindtherapie geht vorbei an den Verteidigungsmechanismen deines Intellekts, indem sie dich zu dem Teil von dir führt, der am meisten verbunden ist mit deiner göttlichen Natur. Der Teil, der am stärksten verletzt worden ist: dein Inneres Kind.
Das Innere Kind ist jener verletzte, bedürftige und oft verlassene Teil in uns, der sich auf tyrannische und selbstzerstörerische Weise äußern kann, dieser Teil will angenommen, verstanden, geliebt und damit erlöst werden.
Diese alten Verletzungen gilt es nun aufzuarbeiten, damit wir wieder frei und in Freude leben können. Wir dürfen unser Inneres Kind lieben und in unser Leben mit einbeziehen. Alte Ängste aus der Kindheit wollen aufgearbeitet und losgelassen werden.
Die meisten von uns haben kaum gelernt, in kritischen Situationen fürsorglich und unterstützend mit sich selbst umzugehen. Um uns vor Gefühlen von Unbehagen, Furcht oder Schmerz zu schützen, haben wir Mechanismen entwickelt, die uns von unseren Gefühlen abtrennen und somit unsere Lebendigkeit und Lebenslust reduzieren.
Der Prozess der Heilung des Inneren Kindes ist sehr tief greifend und wird es ermöglichen, Kindheitstraumata und die daraus resultierenden falschen Glaubensmuster, die unser gegenwärtiges Leben behindern, offen zu legen und zu heilen. Das beinhaltet die Arbeit mit unseren Einstellungen Gedanken, Gefühlen, dem Körper (der Gedanken und Gefühle ausdrückt).
Wenn unser Inneres Kind geheilt ist, verbessert sich die Beziehung zu uns selbst und zu anderen und ein Leben in kraftvoller, bedingungsloser Liebe, Freude und Freiheit öffnet sich. Wenn wir das Innere Kind verstehen lernen und liebevoll annehmen, wie es ist, nicht wie wir es haben wollen, findet eine nachträgliche Heilung statt.Die Heilung geschieht durch Bewusstwerdung – es ist der Anfang der Heilung. Im Moment des Verstehens und des Annehmens öffnet sich wie durch ein Wunder unser spirituelles Herz (Chakra) und es strahlt aus einer unerschöpflichen Quelle bedingungslose Liebe aus.Durch Heilung des Inneren Kindes finden wir unser ursprüngliches, spontanes Lebendig-sein und unsere Offenheit, und Lebensfreude wieder.
Das Kind in uns ist lebendig!
Das Kind in uns will geliebt werden!


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